Veränderungsprozesse und MitarbeiterInnen – das sollte bei der Planung berücksichtigt werden!

 

Willkommen zum Veränderungsprozess!

Eine Veränderung steht bevor und ist meistens längst überfällig. Die Schritte sind geplant und es kann los gehen. Wirklich? Oder fehlt da noch was? Ja genau: Gedanken über die MitarbeiterInnen. Das wird gerne mal vergessen oder als selbstverständlich erachtet, „… Die machen schon mit. Schließlich arbeiten die hier, da haben die das auch mitzumachen.“. `Scheibenkleister´, wie man in meiner alten Heimat im Ruhrpott sagt. Denn im Veränderungsprozess kommen viele Emotionen auf und die haben häufig eine `ausbremsende´ Wirkung, also genau das, was man im Veränderungsprozess NICHT haben will.

Was kann man da tun?

Setzt Euch hin und unterteilt Eure MitarbeiterInnen in vier Kategorien:

  1. Veränderung erwünscht und aktiv beteiligt:

        Hier tragt Ihr alle MitarbeiterInnen ein, die aktiv das Projekt mitgestalten und   
        umsetzen – die Macher!

  1. Veränderung erwünscht und passiv dabei:

        Hier tragt Ihr alle MitarbeiterInnen ein, die an das Projekt glauben und die
        Veränderung auch anstreben, aber halt passiv sind. Das sind MitarbeiterInnen,
        die stehen dem Projekt nicht im Weg, aber gehören eben nicht zu den
       `UmsetzerInnen´.

  1. Veränderung NICHT erwünscht und passiv dagegen:

       Hier tragt Ihr all jene MitarbeiterInnen ein, die das Projekt und die Veränderung
       nicht gutheißen, aber die Umsetzung nicht aktiv behindern werden. Sie
       arbeiten in der Abteilung und fügen sich der Veränderungen, obwohl sie keine
       Fans sind.

  1. Veränderung NICHT erwünscht und aktiv dagegen:

      Hier tragt Ihr alle MitarbeiterInnen ein, die aktiv GEGEN das Projekt sind (stellt
      sich meistens erst im Laufe des Projektes heraus, weil kaum eine/r zu Beginn
      zugibt, dagegen zu sein).

Bei den meisten MitarbeiterInnen wisst Ihr auf Anhieb, wen Ihr wo einzuordnen habt. Aber letztlich findet man das zu allen heraus.

Die Einordnung bleibt nicht unbedingt gleich im Verlaufe des Projektes. Es lohnt sich, hier von Zeit zu Zeit ein Update zu machen.

So habt Ihr eine gute Übersicht, wie die einzelnen MitarbeiterInnen zum Projekt stehen und wer Euch bei der Umsetzung am wahrscheinlichsten helfen und unterstützen wird, bzw. wer nicht.

In diesem Sinne, viel Erfolg bei der Umsetzung Eurer Projekte und fragt mich gerne, wenn Ihr Hilfe und Begleitung bei der Planung und Umsetzung Eurer Projekte braucht.

Eure Simone,
Confido Consulting, Erfolg ist coachbar!